SmartHome – Netzwerkschrank

Warum soll man eigentlich zum Thema Netzwerkschrank etwas schreiben?

Hinstellen, einbauen, fertig.

Das mag für den Techniker im Alltag so sein, aber hier geht es darum Technik in heimatlichen Gefilden möglichst schonend und unauffällig zu platzieren. Vor allem ist die Geräuschkulisse ein echtes Hemmnis für ein solches unterfangen. Unhörbar habe ich das auch nicht hinbekommen. Aber für das Arbeitszimmer ist es OK, man kann etliche Stunden konzentriert arbeiten, das muss reichen 😉

Die vielen Einzelgeräte und damit auch die vielen Kabel, finden nun Platz im Schrank und sind nun nicht mehr so leidlich versteckt irgendwo am und auf dem Schreibtisch untergebracht.

Hier also ein paar kleine “Hacks” die das Leben leichter machen können.
Vorweg sei allerdings gesagt, jeder Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr und den Hinweis auf den Verlust von Garantieleistungen kann ich mir auch nicht ersparen.

Erstes Ärgernis war ein Cisco PoE-Switch mit Lüftern. Der hat schon aus gut 10 Metern Entfernung genervt. Das lag nicht an der Lautstärke der Lüfter sondern eher an den Vibrationen die durch das Gehäuse nervig klapprig verstärkt wurden.
Den Umbau kann man schöner gestalten. Vor allem den Ausschnitt am Gehäuse. Wer Vermessungsfan ist kann das auch mit großen Bohrung an 4 Stellen erledigen. Ich habe die Blechschere genutzt 😉

Bild Cisco Switch Gehäuse
Randale
Lüfter im Cisco Switch
Lüfter auf Gummilagerungen.
Bild zeigt die Rückseite eine Cisco-Switches
Gehäuse dicht

Die originalen Lüfter wurden gegen zwei leisere und vor allem vibrationsarme Lüfter getauscht, die zudem mit Gummihaltern am Gehäuse fest gemacht wurden.
(Achtung!! Unbedingt darauf achten das Cisco eine andere Kabelbelegung für die Lüfter benutzt, die Verkabelung muss zwingend getauscht werden!)

Dem Switch scheint der Umbau zumindest nicht zu schaden. Auch nach längerer Betriebszeit bleibt der Switch ausreichend kühl.

Für den Netzwerkschrank selbst wollte ich nicht das Wagnis eingehen und eine fertige Belüftung mit Steuerung kaufen.

Für andere Einsatzzwecke habe ich mit Lüftern von AC Infinity gute Erfahrungen gemacht und die wollte ich auch hier nutzen. Im Schrank wurden zwei 120mm Lüfter verbaut, die über einen kleinen Temperaturregler gesteuert werden.
Ein schöner Vorteil, für die Stromversorgung reicht ein USB-Anschluss!

©DonKamille
Lüfter am Gitter montiert
Temperatursensor im Netzwerkschrank
Temperaturfühler am oberem Deckel
Bild vom Lüfter Controller AC Infinity
Temperaturregler
Lüfter Netzwerkschrank
Wieder mit Gummistiften befestigt 😉 gegen Vibrationen
Lüfter Geschwindigkeit
Gehört zu den Lüftern – Geschwindigkeitsregelung

Die Lüfter werden nun also abhängig von der Temperatur eingeschaltet und mit der Geschwindigkeitsregelung kann man zusätzlich die Kühlleistung bestimmen. Im Winter weniger schnell im Hochsommer auch mal volle Leistung.

Zwei kleine Hacks, die euch vielleicht als Anregung dienen können.

Wenn mir noch was nützliches einfällt, schreibe ich das später dazu.

Der Rest ist nun wirklich einbauen und fertig 😉

P.S. Die Fotos sind nicht alt, aber die Vorhänge sind gelb 🙂

Weitere Artikel der Serie:< Teil 2: Raspberry Pi als UniFi Network Controller

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